Am Sonntag galt es für die Füchse gegen BG Karlsruhe den Negativtrend der letzten Wochen zu beenden, um auf dem dritten Tabellenplatz zu bleiben. Dieses Vorhaben wurde durch mehrere verletzungsbedingten Ausfälle, die auch das Training in den letzten Wochen beeinträchtigt hatten, deutlich erschwert.

Es hat nicht sein sollen. Irgendwie lief an diesem Sonntagnachmittag nichts zusammen. Schon der Start bei der Zweitliga-Reserve in der Karlsruher Südstadt verlief alles andere als gut. Gerade mal 6 magere Pünktchen brachten die Füchse auf das Scoreboard. Man tat sich unfassbar schwer gegen die strikte Zonenverteidigung der Karlsruher. Bei Distanzwürfen schien der Korb wie vernagelt und in Korbnähe prallte man immer und immer wieder am angerührten Beton der Gastgeber ab. Aber auch die Defense war komplett anders als man es gewohnt war. Man ließ jegliche Aggressivität vermissen und war sowohl körperlich als auch im Kopf jedes Mal einen Schritt zu spät.

Nach den Erfolgen gegen die zwei Topteams aus Freiburg und Schwäbisch Hall stand für die Füchse am Samstag gleich die nächste Herausforderung an. Gegner war nämlich die Mannschaft vom TSG Reutlingen, die mit einer Bilanz von 18 Siegen zu einer Niederlage auf dem zweiten Platz rangierten.

Es sollte von vorne herein kein einfaches Spiel für die Füchse in Nordschwaben werden. Mit nur 8 Spielern, inklusive Rookie David Pisic, reisten man am Samstagabend nach Schwäbisch Hall. Die Flyers hatten sich nach einem vergleichsweise schwachen Saisonstart gefangen und kletterten mit dem Beginn der Rückrunde auf den 4. Platz hoch. Darüber hinaus waren die Haller für die höchste Niederlage der Füchse in der Hinrunde verantwortlich. Die Ausgangslage vor dem Spiel war eindeutig: Wer das Spiel für sich entscheidet, würde auf Platz 3 landen.

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