Vergangenes Wochenende stand für die Füchse das letzte der nun bereits vier Spiele andauernden Auswärtsserie an. Hierzu ging es am Samstagnachmittag zu den Lions der PS Karlsruhe. Karlsruhe als siebt platzierter der Regionalliga Baden-Württemberg und mit einer positiven 12 – 8 Bilanz stellte für die Füchse sicherlich eine größere Herausforderung dar, doch wollte man auch nach den zwei Niederlagen der letzten Wochen nun wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Unterstützt wurden wir hierbei zahlreich und vor allem lautstark von unseren Ultrafüchsen, die das ganze Spiel über Stimmung von der Tribüne machten. Hierbei sei ein großes Lob erwähnt – ihr habt euren Job super gemacht.

Zu Beginn des Spiels zeichnete sich ein ausgeglichenes Duell ab. Karlsruhe scorte gleich im ersten Angriff, doch die Füchse legten unmittelbar nach. Die Lions suchten im Folgenden mehrfach den Weg zum Korb und legten dabei häufig auf ihre großen Leute am Brett ab, während die Füchse, auch durch den Ausfall von Center David Garcia – Molino, heute mit einer relativ kleinen Aufstellung auskommen mussten. Karlsruhe schaffte es hierdurch bis zum Viertelende eine kleine sechs Punkte Führung herauszuspielen (23:17).

Zu Beginn des zweiten Viertels schien den Füchsen dann allerdings nichts mehr gelingen zu wollen. Karlsruhe stand relativ eng und erlaubte Wieblingen hierdurch zahlreiche offene Würfe. Diese freien Würfe, oftmals von jenseits der Dreipunktelinie, verfehlten jedoch allesamt ihr Ziel, so dass man die ersten fünf Minuten des zweiten Spielabschnitts ohne Punkte blieb. Doch auch in der Defense machte man in dieser Phase keine gute Figur. Häufig schafften es die Spieler der Lions, insbesondere angeführt von ihrem Spielmacher Dino Jakolis (14 Punkte), unsere Defense im Eins gegen Eins zu schlagen und dann entweder selbst abzuschließen oder auf den freien Mann abzulegen. Bis zur Mitte des Viertels wuchs hierdurch der Rückstand auf 18 Punkte an (35:17). Im weiteren Verlauf hielten Timo Käding (17) und Maximilian Kiesel (17) die Füchse zumindest in der Offensive auf Kurs und konnten durch schnelle Punkte den Rückstand nochmals auf zwölf Punkte, bei noch drei verbleibenden Minuten in der ersten Halbzeit, verkürzen. Doch zum Schluss waren es nochmals die Lions, die bis zur Halbzeit auf 48:27 davonzogen. Ein weiterer Wehrmutstropfen waren die vier Fouls von Daniel Ryklin (7) in der ersten Hälfte. 

Nach der insgesamt enttäuschenden ersten Halbzeit startete man jedoch deutlich besser in die zweite Hälfte. Gleich zu Beginn schaffte man es durch acht schnelle Punkte den Rückstand zu verkürzen und Karlsruhe zu einer frühen Auszeit zu zwingen. Insgesamt verteidigte man nun deutlich besser und zwang Karlsruhe zu schweren Abschlüssen. Bis zum Ende des Viertels schaffte man es so den Spielstand auf 58:46 zu reduzieren.

Auch zu Beginn des letzten Spielabschnitts schaffte man es den Druck in der Defense hochzuhalten und verteidigte nun auch das Pick and Roll der Karlsruher konsequenter. Bei noch sieben verbleibenden Minuten lag man nur noch mit zehn Punkten hinten (58:48) und Fans auf der Tribüne als auch die Füchse selbst schöpften nochmals Hoffnung das Spiel doch noch zu drehen. Doch am Ende waren es die Lions der PS Karlsruhe, die nochmals eine Schippe drauflegte. Kurioserweise schienen die Dreier bei der Heimmannschaft nun aus allen Lagen zu fallen, so dass diese schnell in den nächsten fünf Minuten auf 75:57 davonzogen und das Spiel entschieden. Am Ende stand eine 79:64 Niederlage zu Buche.

Für die Füchse steht diesen Samstag nun endlich wieder ein Heimspiel auf dem Plan. Gegner ist diesmal KKK Haiterbach – wie immer zu gewohnter Zeit um 18:00 Uhr im Sportzentrum West.

 

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