Die Wieblinger Füchse beenden ihre zweite Oberliga Saison auf einem erfreulichen fünften Tabellenplatz. Bis zum letzten Spieltag bestand für das Team um Spielertrainer Zoran Pisic sogar noch die Möglichkeit eines Relegationsplatzes und damit der Aufstieg in die 2. Regionalliga.

 

Schon früh in der Saison kristallisierten sich in der Liga zwei wesentliche Blöcke heraus, einerseits eine Gruppe von fünf bis sechs Mannschaften, die die Meisterschaft und Aufstiegsplätze unter sich ausmachen sollten sowie eine weitere Gruppe aus fünf Mannschaften, die im Keller der Tabelle agierten. Wieblingen konnte sich von Anfang an in der oberen Tabellenregion festsetzen und stand nach einer erfolgreichen Hinrunde auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz.

 

In der Rückrunde startete man jedoch mit einer unglücklichen Niederlage gegen Mannheim (59-60) bevor in einem umkämpften Spiel in der Folgewoche der Tabellenführer aus Freiburg auswärts mit 65-71 grandios besiegt werden konnte. Weitere, teilweise deutliche, Siege gegen Berghausen, Dossenheim, Wiesloch sowie den Heidelberger TV folgten. Allerdings mussten die Wieblinger Herren auch zwei herbe Niederlagen gegen den Lokalrivalen SG Kirchheim (55-74) sowie PS Karlsruhe einstecken.

 

Zwei Spieltage vor Ende befand man sich punktgleich mit PS Karlsruhe und der SG Kirchheim und nur einen Sieg hinter dem Rivalen BG Viernheim/Weinheim immer noch in einer aussichtsreichen Position auf einen möglichen Relegationsplatz für den Aufstieg in die Regionalliga. Allerdings landete man aufgrund einer Niederlage im letzten Spiel gegen die BG Viernheim/Weinheim (84-76) sowie Siegen der direkten Konkurrenten am Ende „nur“ auf dem fünften Tabellenplatz.

 

Nichts desto trotz kann man die abgelaufene Saison als großen Erfolg werten. Wieblingen konnte sich weiter in der Oberliga etablieren, hatte von Beginn der Saison an nichts mit dem Abstiegskampf zu tun und konnte trotz häufig dünner Besetzung (studienbedingt sind einige Spieler zwischen Freiburg, Karlsruhe und Würzburg verstreut und können im Idealfall nur Freitags vor dem direkten Spieltag am Wochenende mit dem Team trainieren) am Aufstiegskampf direkt teilhaben.

Ebenso stellten dien Wieblinger Füchse erneut ihr Defense Bollwerk unter Beweis. Wie auch im letzten Jahr führte man die Tabelle hinsichtlich der zugelassenen Punkte an und gestattete dem Gegner im Durchschnitt nur 65,5 Punkte.

 

In der nächsten Saison, welche Ende September beginnen wird, wird man weitestgehend mit einem ähnlichen Kader antreten und setzt sich erneut zum Ziel ohne Druck aufzuspielen und den ein oder anderen Konkurrenten um den direkten Aufstieg zu ärgern. Nach dem Motto „Offense wins games, Defense wins championships“ gelingt ja vielleicht im nächsten Jahr sogar der ganz große Wurf.

 

Für den TSV Wieblingen spielten in der abgelaufenen Saison:

Christian Hofmann, Daniel Ryklin, Timo Käding, Moritz Link, Sebastian Birkholz, Philipp Rossmanith, Sebastian Schatula, Paul Heinemann, Ivan Dugandzic, Sebastian Fehse, Alexander Treiber, Patrick Aubertin, Zoran Pisic (Spielertrainer)

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